In der Hitze der letzten Tagen der Drehstart für die “hitec” – Produktion “Kosmische Strahlung” in Aachen, Frankfurt und Darmstadt. Hier im GSI – Darmstadt mit Prof. Marco Durante (rechts) zur Frage Krebsrisiko durch kosmische Strahlung auf einem künftigen Flug zum Mars. An der RED – Kamera das mineworks – “Dreamteam” Frank Mirbach (links) und Hanno Gerken (unten).

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… auch ich habe mir ein Profil unter Facebook angelegt, gerade um dort aktuelle Fotos von Produktionen unterzubringen.
Hier ein Album der aktullen Kanada – Produktion.
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Gestern über das kanadische Calgary zurück nach Deutschland: nach drei Wochen Dreharbeiten für eine arte – Reportage über Holzfäller in den kanadischen Rockies. Wie kaum eine andere Branche leidet die kanadische Holzindustrie an der US – Immobilienkrise. Trotzdem gehen die Hölzer der (in deutsch) Riesen-Lebensbäume (Western Red Cedar) gut auf dem Weltmarkt. Die wachsen in der Umgebung von Revelstoke (British Columbia) an Steilhängen in bis zu 2000m Höhe. Dort können die bis zu 10 Tonnen schweren Bäume nach dem Einschlag nur per Helikopter herausgezogen werden. Und auch hier sind die Zeiten von Kahlschlag und rücksichtslosem Umgang mit der Natur vorbei. Protagonist Cal Marsh (Green Timber Logging) weiß, von kahlgeschlagenen Landschaften können seine Kinder und Enkel nicht leben.
Der Film wird von der Aachener Firma “mineworks film” mit einer neuartigen digitalen Filmkamera RED realisiert.
Abschlussdreh beim Protagonisten Cal Marsh: An der Kamera / Regie Frank Mirbach, Ton (Bildmitte): Hanno Gerken

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… diese Woche auch die Erstausstrahlung von “Kernkraft” (Michael Hänel, 2008) im Rahmen der SWR/WDR – Schulfernsehen – Serie “total phänomenal”. Link zur Sendung
Den 15minüter kann man dort online ansehen und herunterladen. Kameramann bei den Dreharbeiten in Karlsruhe/Philippsburg und Olkiluoto/Finnland war Andreas Sanders. Das Material von vorhergehenden Drehs im KKW Philippsburg drehte Joachim Czogalla (heute Shanghai).
(Text SWR) Für die einen die Lösung aller (Energie-)Probleme schlechthin – für die anderen Dämonen der Menschheit an sich: Kernkraftwerke. Seit über fünfzig Jahren gewinnen wir einen Teil unseres Stroms aus der geregelten Kernspaltung; effizient in der Energieausbeute und nach wie vor gefährlich im Umgang mit dem radioaktiven Uran, dem Stoff aus dem die Wärme kommt. Die Sendung erläutert die grundlegenden Mechanismen der Kernspaltung, der Funktion eines Druckwasserreaktors, erinnert an die Kernschmelze von Three Mile Island (USA, 1979) und gibt einen Ausblick auf die Sicherheitseinrichtungen des neuesten Reaktors in Europa: Des EPR in Finnland.
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+ ein paar Wiederholungen am nächsten Tag. Details zum Film hier.

16. Oktober 2006, abernds, Dreharbeiten mit Axel Decker und Tobias Bechtloff für Path of the Typhoon / Der Weg des Taifuns im Hafen von Yokohama: die Stadt erwartet einen Taifun.
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http://metocph.nmci.navy.mil/jtwc/warnings/wp0109sa.gif
aktuell KUJIRA
Nr. 2 heißt Chan-Hom und bedroht die philippinische Nordinsel Luzon in den nächsten Tagen
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Das Joint Typhoon Warning Center gibt erste Warnungen für die Nr. 1 dieses Jahres heraus. Entstehungsort ist nahe der philippinischen Küste, auch zwei weitere Wolkensysteme weiter westlich werden beobachtet.

Alles fast auf den Tag ein Jahr nach dem tödlichen Taifun Nargis, der 2008 Burma traf. Wirbelsturm “Nargis” tötete in Birma über einhundert Tausend Menschen, mindestens 2 1/2 Millionen Menschen raubt er die Lebensgrundlagen, im Mai 2008.
Im Mai 2008?
Kam der Tropensturm überraschend? Wechselte er in den letzten Tagen, Stunden vor dem Einschlag plötzlich die Richtung? Klar ist: Warnungen vor dem heranziehenden Sturm hatten die bedrohten Küstenbewohner nicht erreicht. Doch gab es überhaupt rechtzeitige Warnungen vor “Nargis”, wurde sein Weg exakt vorhergesagt?
“Nargis” kam nicht überraschend. Seit 1961, dem Start der geostationären Wettersatelliten, werden alle Wirbelstürme von Satelliten erfaßt.
Aber, “Nargis” war ein hinterhältiger Vertreter seiner Zunft. Eingekeilt zwischen zwei Hochdruckgebieten in Nord und Süd, tankt der kommende Sturm zwar Energie aus dem heißen Indischen Ozean, kommt aber Tage lang kaum von der Stelle (27. – 29. April). In dieser Phase kommt es zu einer gefürchteten “Rapid Intensification”, einer sehr schnellen Absenkung des Luftdruck im Inneren des Wirbelsturms und damit einer explosionsartigen Sogwirkung des Sturmzentrums.
Danach wechselte der “Nargis” (jetzt ein Kategorie 4 Wirbelsturm) ab 30. April auf strikten Westkurs mit Ziel Birma am Morgen des 2. Mai 2008.
Die US Botschaft in Rangoon gibt am Abend des 29. April eine entsprechende Warnung heraus, die auf weltweit frei zugänglichen Daten des US Joint Typhoon Warning Centers (JTWC) und der regionalen Warnzentren der WMO beruhen. Die Vorhersage errechnet die Zugbahn korrekt, beschreibt die erwartete Gegend des Landfalls.
Wenigstens 130.000 kommen in den Fluten um.
Nargis beschäftigt derzeit die Wirbelsturmforscher. Ein Team der NASA und der Taiwan National University (Chun-Chieh Wu) hat vor ein paar Tagen dazu
eine vielbeachtete Studie veröffentlicht.
http://www.nasa.gov/topics/earth/features/nargis-20090226.html
Aussage: Nargis wurde über dem Ozean – vom Ozean – , kurz vor der Küste geradezu aufgeheizt, betankt. Diese Phänomen, ähnliches war bei Katrina passiert, macht die Vorhersage extrem schwierig. “Rapid Intensification” sagen die Sturmforscher dazu. Trotzdem wäre eine Warnung in Burma möglich gewesen.
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zum Feiertagsmittag wiederholt 3sat meinen Taifun-Film (deutsche Fassung 43 min. 2007/2008)

Hier mehr zur Entstehung und zum Inhalt dieses Filmes, Bildergalerie beim Auftraggeber Radio Bremen
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Der 30. “Jahrestag” des Atomunfalls von Harrisburg gaben den Anlaß für meine Dreharbeiten für “nano” (3sat) in Washington DC und im Raum Harrisburg in der letzten Woche, um vor Ort der Frage nachzugehen: Wie geht es weiter mit Kernenergie unter Obama?
Dabei fiel zunächst auf, dass viele Betreiber von Kernkraftwerken in den USA offenbar von der Sowjetunion der Jahre vor der Perestoika gelernt hatten: abtauchen, schweigen, nie antworten. Das ist um so pikanter, als ein Grossteil der zivilen Atomindustrie gar nicht mehr in (rein) amerikanischer Hand ist. Gerade das Kernkraftwerk Calvert Cliffs südöstlich von Washington, auch da wurden Dreharbeiten verweigert, ist zu 75% in französischem Besitz (der EdF). Dort soll, neben den bestehenden zwei Blöcken älterer Bauart, ein neuer EPR gebaut werden. Man muss abwarten, ob diese Breschnew- Bush – Öffentlichkeitsarbeit auch dann noch aufrechterhalten wird, wenn es darum geht, mit Milliarden Steuergeldern (Kreditbürgschaften und Subventionen) neue Kraftwerke zu bauen.
Ganz anders der Umgang mit den Journalisten bei der Firma Exelon: die betreiben gleich neben dem am 28. März 1979 geschmolzenen TMI-2 einen älteren 900 MW Reaktor (TMI-1). Am 11.März öffnete Exelon die Türen für die amerikanische und internationale Presse. TMI-2 ist nicht im Besitz von Exelon. Alle Fragen gerade zu diesem Thema von lokalen US-Kollegen oder von Umweltorganisationen gestellt, wurden – nach meinem Dafürhalten (hier Video von Eric Veronikis) - trotzdem offen beantwortet. Es wurden die aktuellen Sicherheitssysteme vorgeführt, die allerdings im internationalen Vergleich eher dem üblichen Standard entsprachen. Nach dem Stop des Yucca Mountain Endlagerprojektes durch Obama, lagern die abgebrannten Brennelemente auch in diesem US-KKW neben dem Reaktor. Yucca Mountain den Geldhahn zuzudrehen, geschah zwar zur Freunde meiner Gesprächspartner bei nuklearkritischen Organisationen – wie der NIRS in Washington - das (Endlager – ) Problem löst diese Entscheidung aber eben nicht.
TMI-2 ist 1979 untergegangen, eine Katastrophe für die US – Nuklearindustrie. Daneben läuft nach wie vor TMI – 1, der Mailer gehört zum Licence Renewing Program, also die Verlängerung der Laufzeiten der Reaktoren auf 60 Jahre.
Meine nano-Beiträge werden am 27. 3. 2009 (18:30 Uhr 3sat) gesendet:
TMI – 30 Jahre danach [video]
Nuclear Country – USA Pläne für neue KKWs [video]
(ab Freitag Abend in der 3sat Mediathek)
Die Online – Berichte auf der 3sat.de - nano-Seite (Verantwortung: ZDF) entsprechen nicht den Recherchen / Aussagen in den Filmen (Verantwortung: ARD).
Quellen:
ARD, wochenspiegel 8. 4. 1979
tagesschau.de mit weiteren historischen Bildern
Freitag letzter Woche auch ein Beitrag des Kollegen Dietmar Ostermann dazu in der Badischen Zeitung, auch FR u.a. Zeitungen. “Spiegel Online” macht einen eigenartigen Vergleich und spricht von “Amerikanischen Tschernobyl”.
Beiträge in:
Washington Post, Pittsburgh Tribune-Review
am 27. März ausführlicher Artikel in der New York Times und ABC macht die Beiträge vom 30. März 1979 verfügbar
TIME (27. 3. 2009)
The Nation schreibt, Obama solle die zwei derzeit zu besetzenden Stellen bei der NRC nutzen, um den Relicencing Prozess zu beenden. Ob das die Intension von Obama ist, wage ich zu bezweifeln, hat er doch mit John Holdren (Co-Autor der MIT Nuklearstudie) einen ausgewiesenen Nuklear – Experten als Chef – Science Advicer an Bord.
Timeline (Patriot News)
Offizielle Darstellung zum Ablauf und Hintergrund von der US Atomaufsicht NRC
Dauernder Blog mit Erlebnisberichten und Videos von Zeitzeugen und Anwohnern (Christine Baker, Patriot – News)
Mother Nature Network zu “The lie of Three Mile Island”
Ausführlich zum Hergang 1979: J.Samuel Walker (Historiker an der NRC), Autor von “Three Mile Island
A Nuclear Crisis in Historical Perspective” im neuen “Bulletin for the Atomic Scientists“
Neue Fakten über die Radioaktivität, die aus TMI 1979 entwichen sein soll (Video 26. März 2009)
— jetzt hätte ich doch beinahe den ZEIT – Artikel zu TMI (Ausgabe 19. 3. 2009) vergessen.
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— nach Monaten der Arbeit an 15 – Minüter über Kernkraftwerke (später mehr) für die SWR Bildungsredaktion — heute die Ausstrahlung vom lange geplanten Beitrag zu Rettungskonzepten der Bahn aus Tunneln mit Drehs u.a. im Aachener Buschtunnel, bei der Feuerwehr in Fulda und auf dem Bahn-Rettungszug in Fulda. Während der Fertigstellung kam ein Bericht des Regierungspräsidiums Kassel zum Unfall im Landrückentunnel (April 2008) ans Tageslicht (Mitte November in heute journal und tagesthemen), den wir zur Kenntnis nehmen mußten.
— Hier der Beitrag auf der “W wie Wissen” Seite und für einige Zeit in der ARD-Mediathek —
Mitte Dezember auch in “nano” / 3sat
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