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„Japan – Achtung Erdbeben“ gesendet und online

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Auf der SWR / WDR Plattform [planet-schule.de] ist seit ein paar Tagen mein Film „Japan – Achtung Erdbeben“ (SWR 2011, HD) online gestellt worden, mit verschiedenem Zusatzmaterial, Büchertipps, Fotos etc.  Dank nochmals an alle Beteiligten. 2012 geht es weiter mit diesem Themenfeld.

Geschrieben von Mischa

24. November 2011 um 10:32 am

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arte „Holzfäller von British Columbia“ (BC Logger) Freitag 25. 11. 16:40 Uhr

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Dieser schöne, ehrliche  Film von Frank Mirbach und dem mineworks team (hier shots vom Filmmaterial auf Franks RED Seite) entstand im Mai 2009 in Revelstoke (British Columbia/Kanada) in den Canadian Rockies. Es ist alles an Geschichten drin: Men at Work, Hubschrauber, Naturschutz, Familien, Landschaften, Wirtschaft: hier auch mein alter Drehbericht

Geschrieben von Mischa

5. August 2011 um 8:53 am

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Erdbeben – Pagode (Tokyo Sky Tree) nano, 3sat, 22. 6. 2011

mit einem Kommentar

Aus der Produktion für die Dokumentation des SWR-Bildungsprogramms „Japan: Achtung Erdbeben“ (SWR, HD, Juni 2011) zum japanischen Erdbeben Frühwarnsystem entstand dieses Magazinstück für das 3sat Wissensmagazin „nano“: zum Video (3sat Mediathek). Dank ans Team: Michael Goldberg, Michael SchlechtSusanne Steffen, die Erbauer des Tokyo Sky Tree und dem Ikegami Honmonji Tempel und allen anderen.

Video hier

Text 3sat:

„Wir setzen auf die Erschütterungskontrolle mit einem Mittelpfosten“, schildert Bauleiter Michio Keii. „Die Funktion dieses Shinbashira ist noch immer letztendlich ein Rätsel. Weil die Pagoden aus Holz sind, konnten wir das System nicht einfach übernehmen. Bei den Pagoden hängt der Mittelpfosten nicht starr mit dem Rest der Konstruktion zusammen, sondern bewegt sich beim Beben unabhängig vom Rest. Wenn man dieses Prinzip geschickt einsetzt, hilft dies, die Kräfte von Erdbeben abzuleiten.“

Typhoon Songda (2011) – der erste große Sturm der Saison

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Taifun „Songda“ nimmt direkten Kurs auf Okinawa, wird nach der Vorhersage des Joint Typhoon Warning Center (Hawaii) danach wohl den Süden Kyushus streifen, während jedoch recht kalte Oberflächentemperaturen das Sturmsystem abschwächen. Wie da einige (deutsche) Journalisten auf die Idee kommen, Songda wäre eine Gefahr für die Atomruine Fukushima, wird wohl ihr Geheimnis bleiben. Okinawa dürfte geschätzt von Fukushima 1500 km entfernt sein. Bei einer derzeitigen Unsicherheit der Vorhersage von mindestens 400km für die Vorhersage über 72 Stunden (siehe noch immer unseren Taifun – Vorhersagefilm arte 2008) dürfte eine solche Vorhersage für das Fukushima NPP schlicht unseriös sein. Aber das scheint ja einigen Kollegen nicht so wichtig zu sein: Hauptsache Gefahr! Gefahr! Das kommt ja so gut an – derzeit.

Der Weg der Taifune“ auch wieder im arte Programm:
Montag, 6. Juni 2011 um 08.00 Uhr
Wiederholungen:
07.06.2011 um 16:10
Der Weg der Taifune
(Deutschland, 2008, 43mn)
RB
Regie: Michael Hänel, Michael Wolff

 

 

Geschrieben von Mischa

28. Mai 2011 um 8:52 pm

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A. D. – zum 90. Geburtstag von Andrej Sacharow

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Bildrechte wikipedia ru

A. D. – Der Andersdenkende – Zum 90. Geburtstag von Andrej Sacharow

von Michael Hänel © 2008

Ich brauche etwa 40 Minuten, um mir langsam einen Weg durch die Menge zum Auto zu bahnen. Meine Frau Ljusja ist irgendwo in der Menge verschwunden. Während mich Hunderte von Blitzlichtern blenden, beantwortete ich unaufhörlich hastige Fragen in die Mikrofone. Ich spreche von den Gewissensgefangenen und rufe zu ihrer Freilassung auf; ich spreche von der Notwendigkeit, unsere Truppen aus Afghanistan abzuziehen, über Perestroika und Glasnost. [Andrej Sacharow, Mein Leben, Piper, 1991 S. 743]

Es ist ein Bild des Jahrhunderts. Das Gewissen der Sowjetunion kehrt aus der Verbannung nach Moskau zurück. Jetzt beginnt eine neue Zeit. Müde stellt er sich in der klirrenden Kälte den Fragen der Journalisten. Die wollen nur von ihm wissen, wird er Gorbatschow unterstützen? Oder, ist hier gar der neue Präsident Russland heimgekehrt? 

Andrej Sacharow ist 65 Jahre alt. Das Jahre lange Exil und die Hungerstreiks haben ihn krank gemacht. Das Herz ist schwach. Seine Frau und Mitkämpferin, Jelena „Ljusja“ Bonner, sorgt sich seit langem um ihn, den Andersdenkenden, den [ инакомыслящий] Inakomysljaščij. Freunde nennen ihn nur AD (kurz für Andrej Dmitriewitsch).


Die Welt feiert seine Freilassung, Sacharow trauert. Anatoli Martschenko, Tolja, der Freund, Arbeiter, Dissident, der verbotene Schriftsteller, ist vor ein paar Tagen in Haft gestorben, nach einem Hungerstreik, mit nur 48 Jahren.
Trotzdem, dieser 23. Dezember 1986 ist ein Dienstag, geht Sacharow nur Stunden nach seiner Rückkehr ins Institut für Physik der Akademie der Wissenschaften, so als sei er nie fort gewesen. Auf dem Weg dorthin war er 1980 verhaftet und danach verbannt worden.

Diese Stunden halten zugleich die beiden Enden des Lebensfadens von „AD“ in der Hand.

Es wird so die Metamorphose des einen in den anderen Sacharow spürbar: wie aus dem Physiker – eingeschlossen in die geheimen sowjetischen Waffenschmieden – ein verantwortlicher Weltbürger wird, zunächst ein Andersdenkender, dann ein Dissident. Ich bevorzuge das alte russische Wort Vol’nomysljaščij (Freidenkender).

Sacharows Leben durchmißt die Sowjetunion, geboren am 21. Mai 1921, als das Regime sich stabilisiert hatte und gestorben 1989, als es von der Weltbühne verschwindet.
Es ist das Leben einer Metamorphose, wie er sich als Teil der Dissidenten – Bewegung, obwohl im Lande der Mehrzahl an Informationsquellen beraubt, selbst am Schopf aus dem Sumpf der herrschenden Ideologie zieht.

Turgenew schreibt ein Jahrhundert früher über den einsamen Weg heraus aus einer bekannten, sicheren Welt – über die Schwelle hinweg – in eine unbekannte, neue Zeit: … weißt du auch, was dich erwartet? Kälte, Hunger, Haß, Spott, Verachtung, Beschimpfung, Gefängnis, Krankheit und schließlich der Tod? … Ich bin bereit.
Damit nimmt er alle Leiden und Schicksalsschläge auf sich.

Zwei Ereignisse (25 Jahre stehen dazwischen) begrenzen diese Wandlung.

22. November 1955: Atomwaffen – Testgelände Semipalatinsk.
Nach dem erfolgreichen Test der ersten H-Bombe der Sowjetunion, deren Design auf Sacharow zurückgeht, wird dieser bei der anschließenden Feier vom kommandierenden General Nedelin brüskiert. Auf Sacharows Toast: Ich schlage vor, darauf zu trinken, dass unsere Produkte immer genauso erfolgreich wie heute über Versuchsgeländen explodieren mögen, doch niemals – über Städten… folgt eisiges Schweigen. Marschall Nedelin antwortete mit einem Gleichnis aus der russischen Mythologie, machte damit Sacharow klar, ihr Wissenschaftler entwickelt die Waffen, wann und wo sie eingesetzt werden, bestimmen allein Armee und Partei.

22. Januar 1980: Nach Jahren der Opposition gegen das Breschnew – Regime, 1975 hatte er dafür den Friedensnobelpreis erhalten, wird Sacharow auf dem Weg zur Arbeit verhaftet und es geht der Beschluss, A. D. Sacharow aus Moskau an einen Ort auszuweisen, der seine Kontakte zu ausländischen Bürgern unterbindet.
Noch am gleichen Tag wird Sacharow nach Gorki an der Wolga geflogen. Sechs Jahre der Verbannung folgen.

Doch Sacharow tritt seit den 70er Jahren nicht nur für Abrüstung, Menschenrechte und Meinungsfreiheit ein.
Er entwickelt das Konzept einer freiheitlichen Sowjetunion – mit für die damalige Zeit unerhörten Forderungen:
Ich will die Betriebe reprivatisieren. Ich will das Dienstleistungsgewerbe, den Kleinhandel, die Schulen und das ärztliche Versorgungssystem entstaatlichen. Ich will die Landwirtschaft – jedenfalls zum Teil – aus der Kollektivierung wieder herausführen. Ich will die Zwangsarbeit verbieten und das Streikrecht erlauben. Ich will jedem Bürger innerhalb und außerhalb der Grenzen Freizügigkeit gewähren. Ich verlange die Errichtung eines Mehrparteiensystems und das Sezessionsrecht für jede einzelne Republik der Sowjetunion.

Damit wird er nicht nur bei KGB – Chef Andropow zum Staatsfeind Nummer 1. Auch bei Linken im Westen gilt Sacharow als Feind, Verräter, Spion. Gar von einer Achse Strauß – Sacharow ist die Rede.
Andere erkennen die Zeichen, die von Sacharow ausgehen: Brandt, Bahr, Böll, Kelly, Havemann, warum ihm die historischen Erfahrungen unseres Landes den überflüssigen Linksdrall abgewöhnt haben. Doch nicht wenige, darunter Andropow, unterstellen Sacharow, sein Einsatz für Menschenrechte sei nicht mehr als der Ausdruck schlechten Gewissens nach seiner Arbeit an der Bombe.
Das ist nicht wahr. Ich entwickelte allmählich ein moralisches Bewußtsein bereits in den 50er Jahren.
Doch Sacharow war auch ein genialer Wissenschaftler. Auf ihn geht das Verbot der Atomwaffentests in der Atmosphäre zurück. Er sieht 1974 das Internet als demokratische Instanz für den freien Informationsaustausch vorher. Auf Artikel von Sacharow beruhen Grundthesen zur Verteilung von Materie und Antimaterie im Universum und zum Aufbau eines Kernfussionsreaktors, wie er heute in Frankreich gebaut wird.
Und, ohne den Atomphysiker Sacharow, den Vater der Wasserstoffbombe, hätte es das Gewissen der Sowjetunion, Sacharow, nicht gegeben. Bereits nach den ersten oppositionellen Demonstrationen Ende der 60er Jahre wäre er wohl in einer psychiatrischen Klinik oder einem Arbeitslager des GULAG verschwunden. Von 1968 bis zu seinem Tod 1989 steht er jedoch unter ständiger Beobachtung, leidet er unter den Schikanen des KGB.

Die Zeit nach der Rückkehr Sacharows aus der Verbannung am 23. Dezember 1986 bis zu seinem plötzlichen Tod am 14. Dezember 1989: es ist die Zeit, von der viele Beteiligte mit leuchtenden Augen sprechen werden, die Hoffnung auf Freiheit nach der Agonie. Reue und Der kalte Sommer der Jahre ’53 kommen in die Kinos. Die Filme der Jahre 87/88 transportieren dieses Lebensgefühl. Befreite sitzen in den Diskussionsstuben, ohne Angst.
Es gibt immer weniger verbotene Themen, die Menschen beginnen die Gesellschaft so zu sehen, wie sie in der Vergangenheit war und in der Gegenwart ist. Die Menschen müssen die Wahrheit wissen und die Möglichkeit haben, ihre Gedanken ungehindert zu äußern.
Draußen quält sich das überkommene System in überstürzten Wirtschaftsreformen. Doch die Gedanken sind frei. Sacharow wird zur alles überragenden moralischen Instanz. Dann 1988/89 seine Abrechnung mit dem Sowjetsystem, der Vorschlag einer neuen Verfassung ohne Machtanspruch der Partei, seine Reise in die USA, zu Reagan, und nach Frankreich. Sacharows Buch Moscow and Beyond 1986 – 1989, abgeschlossen Anfang Dezember 1989, fängt all diese Gefühle ein.

Dann Anfang Dezember 1989 in Moskau: Sacharow hielt eine Rede, in der er zum Warnstreik aufrief, um die Abschaffung des Paragraphen 6 der sowjetischen Verfassung, der den Führungsanspruch der Partei festlegte, zu forcieren. Nur Tage später stirbt A.D. plötzlich. Ein Unglück für Russland und die Welt.

Der Text ist die veränderte Fassung eines Filmexposes von 2008. Der Film wartet weiter darauf, endlich realisiert zu werden.
Dank an Klaus Bednarz, Lev Kopelev (1912-1997), Cornelia Gerstenmaier, Wilhelm Goerdt, Loren Graham, David Joravsky, Harry Maier (1935-2011)

„Achtung Erdbeben“

mit 3 Kommentaren

Der Film für das Bildungsprogramm des SWR (ARD). Darin wollen wir verstehen, wie das Frühwarnsystem funktioniert, ob/wie es am 11. März funktionierte und wir begleiten zwei Schüler (Saya und Tomohiro) durch Tokio, eine Stadt, die mit den vielen Erdbeben lebt und leben wird.  3D Animationen kommen von der Karlsruher Firma tema medien. Mehr zum beteiligten Team bei den Dreharbeiten in Tokio Ende Dezember 2010 hier.

„Then you have to go to space…“ AMS — ready for launch

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watch live — Liftoff is scheduled for 14:56 CEST May 16, 2011

Die NASA startet … demnächst … den (vorletzten) Shuttle Endeavour zur ISS: an Bord das AMS (Alpha Magnetic Spectrometer), „das Hubble – Teleskop zur Beobachtung kosmischer Strahlung“.

So nannte das der Vater dieses Projektes Samuel C. C. Ting (geb. 1936), Nobelpreisträger Physik 1976, in meinem Interview im Juli 2009 am CERN. Es geht um nicht weniger als die Suche nach der hypothetischen „Dunklen Materie“. Und diese Suche funktioniert von der Erde aus nicht, darum (Ting) you have to go to space.
Hier zur Seite der 3sat hitec Dokumentation „Bomben aus dem All – Kosmische Strahlung“
(Michael Hänel, 2009, Produktion: mineworks film Aachen, RED, Kamera: Frank Mirbach) u.a. zu AMS /Kosmischer Strahlung
Dieser Film in der 3sat Mediathek

Fukushima und Aachen: wenn Weltkatastrophen auf Regionalzeitungen treffen

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….  steht am 8. April dick auf Seite 1 der Regionalzeitung „Aachener Nachrichen“. Daneben ein (großes) Bild: Mutter und Baby am Geigerzähler. Mutter und Baby sind sichtbar japanisch. Also, denkt sich der (noch) geneigte Leser: oh! doch weniger Strahlung in der Umgebung der zerstörten Reaktoren. Und, da haben die Kollegen aber aufwändig in Japan recherchiert, haben herausgefunden, was bis zu diesem Tag nirgends sonst zu lesen war.

Doch die Zwischenüberschrift lässt aufhorchen: „Die Situation in Deutschland ist nicht besorgniserregend.“ „Andreas Wahner, Institut für Klimaforschung am FZ Jülich“ wird mit diesem Satz zitiert.

In Deutschland? Hat sich in Deutschland ein geheimer Atomunfall ereignet?

Offenbar machen hier Journalisten dieser Zeitung Auflage/Quote, indem das Leid von Menschen im Umfeld der japanischen AKWs als Trittbrett dient, um mit diese Angst: Region atomar kaum belastet (meint tatsächlich die Region Aachen, ca. 10.000 km von Japan entfernt) Leser zur Telefonaktion am 12. April zu gewinnen.
Übel.

Aber ist das nicht nur der Ausdruck eines in verschiedenen Medien anzutreffenden Trends, einer Mode, eines Dranges zur „regionalen Anbindung“ aller Probleme dieser Welt. Auch in ARD und ZDF habe ich in den ersten Tagen in den Morgenmagazinen die aufgerissenen, angsterfüllten Augen der (jungen) Moderatoren gesehen, die wohl gar nicht mehr distanzierte Auslandsberichterstattung gewöhnt waren, geradezu besessen von der Suche nach der „emotionalen Anbindung“ der Zuschauer ans Geschehen. Und ganz sicher haben sich manche CvDs und Planer in den Regionalprogrammen der ARD auf die Suche nach der unmittelbaren Gefahr für „uns alle“, vor Ort gemacht.
Aber am 8. April? So einfach kann ich die Sache doch nicht wegzulegen.
Gemeinsam mit Aachener Zeitung (gleicher Verlag) hat man eine Auflage von 130.000. Und, man hat das Monopol in der atomar kaum belasteten Region. Und so lese ich weiter: den ersten Satz im Artikel der Kollegen Claudia Schweda und Volker Uerlings: Die radioaktive Wolke aus den havarierten Reaktoren in Fukushima verdünnt sich auf ihrem Weg nach Mitteleuropa extrem.
Mit Verweis auf ein EURAD – Projekt in Köln [http://www.eurad.uni-koeln.de] bekommt der Leser gesagt, es gäbe ein radioaktive Wolke, die auf dem Weg nach Mitteleuropa sei. Oh! Wieder etwas, was die Autoren der Aachener Zeitung wohl den meisten (anderen) recherchierenden Kollegen voraus haben.
Von einer radioaktiven Wolke hatte ich bisher nichts gehört, ganz sicher nicht von einer nach Mitteleuropa ziehenden.

Wer die Großwetterlagen in Ostasien kennt, wundert sich über diese Richtung schon etwas. Nun wurde ich eines Besseren belehrt. Auch auf der EURAD – Seite steht etwas von einer mögliche(n) Ausbreitung der radioaktiven Wolke über der Nordhemisphäre. Und dann folgen Filmchen von Computersimulationen, die den interkontinentalen Transport … demonstrieren: also über den gesamten Pazifik, Nordamerika, den Nordatlantik… Da dürfte doch so mancher Cs-137 Strahler auf der Strecke bleiben …sollte man meinen.

Zweifel an der Datengrundlage werden auch von den EURAD Machern auf dieser Seite eingeräumt:
Wenn exakte Veröffentlichungen den genauen Zeitpunkt und die Freisetzungsmenge bekannt geben, werden die Simulationen mit verlässlichen Werten neu gestartet.

Oh! Wie schön. Bis zum 10. 4. wird uns nach diesem Computerfilmchen zumindest die Cäsium-137 Wolke noch nicht erreicht haben. Wer hätte das gedacht. Aber kann ja noch kommen, übermorgen vielleicht.

Geschrieben von Mischa

9. April 2011 um 9:01 pm

Korea Songdo City report English version on Deutsche Welle TV

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Deutsche Welle“ TV, Germany’s international broadcaster under public law, re-aired our 3sat/nano report on Future City Songdo near Seoul February 21, 2011: (English narration)
video here TC 18:40 – 26:15

My thanks again to: Joa, Gary, Suzanne, John

Geschrieben von Mischa

5. März 2011 um 3:26 pm

Korea (again) in February

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… on the way to Seoul for the last term in Korea (for now): upcoming filming work on „Economic Power Korea“ for (SWR) ARD  TV during Seollal time (Febr 2-4, 2011) the Korean Lunar New Year celebration … more pictures here on facebook.

Geschrieben von Mischa

29. Januar 2011 um 10:22 pm

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